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28.01.2022

Besuch von Frau Dinnebier

Am 27.01. informierte sich Frau Kirsten Dinnebier Stadträtin von Marburg und zuständige Dezernentin für den Fachbereich 2 - Schule, Bildung und Sport auf Einladung von Herrn Merle über den aktuellen Stand des Pull-out-Projektes 2021/22. Algen als Superfood, ein Tintenkiller für rote Tinte und Glättungsmittel in Shampoos waren nur drei der 12 Projekte, die bei diesem virtuellen Treffen vorgestellt wurden. Während der einstündigen Veranstaltung erhielt Frau Dinnebier einen umfassend Eindruck über die Arbeiten der Jungforscherinnen und Jungforscher und zeigte sich beeindruckt von der Vielzahl der behandelten Themen.

25.11.2021

Pull-out 2021

Seit dem 08.11. ist es wieder soweit: Auch dieses Jahr nehmen wieder viele Jungforscher:innen an den Pull-out-Kursen teil. Bis zum 20.12. werden die Jungforscher:innen an selbst gewählten Themen forschen und experimentieren.

„Wir freuen uns, dass es uns dieses Jahr gelungen ist, 27 exzellente Schülerinnen und Schüler für das Projekt zu gewinnen. Das ist das Doppelte der letzten Jahre.“ freut sich Astrid Höhle, eine der Betreuerinnen des Pull-out Projektes.

Dabei war zu Beginn des Schuljahres überhaupt nicht klar, wie viele Schülerinnen und Schüler teilnehmen können, da in den vergangenen Jahren nur zwei Räume von je 10 m² zur Verfügung standen. Erst durch die Unterstützung von Herrn Busse, der für den Bereich der Ganztagsschule verantwortlich ist und dank der Unterstützung der Fachschaften Erdkunde und Biologie, die jeweils Teile ihrer Sammlung zur Verfügung stellten, wurde es möglich, so vielen Schüler:innen die Teilnahme zu ermöglichen.

Insgesamt haben sich 12 Pull-out-Teams gefunden, die sich nicht nur mit aktuellen Themen des Umweltschutzes beschäftigen, sondern auch alltägliche Probleme lösen wollen. So zählen unter anderem das Entwickeln von nachhaltigen Produkten, das Thema Energiegewinnung sowie die Optimierung von Alltagsgegenständen zu den spannenden Themen, mit welchen sich die Schülerinnen und Schüler bis zu den Weihnachtsferien beschäftigen.

„Es ist Wahnsinn, auf wie viele tolle Ideen ihr gekommen seid. Das zeigt, wie interessiert ihr an eurer Umwelt seid. Ich bin schon sehr gespannt auf die Ergebnisse.“ Mit diesen Worten gab Schulleiter Gunnar Merle am Dienstag, dem 09.11. den Startschuss für die Projektphase.

Neben Frau Höhle werden die Jungforscher:innen dieses Jahr auch noch von Thorben Blanke, Dr. Philipp Hesse, Dr. Alexander Kremper und Hannah Rühling betreut. In diesem Schuljahr ist Herr Dr. Stefan Purkl, der das Pull-out-Programm aufgebaut und gestaltet hat, nicht im Betreuungsteam. Die Schule dankt ihm für seinen maßgeblichen Beitrag zu Entwicklung zur Exzellenzförderung an der Elisabethschule und freut sich auf seine Unterstützung in den kommenden Jahren.

11.09.2019

Pull-out Betreuer-Team in Brüssel

Das Pull-out Team stellt das erfolgreiche Schulprojekt in der hessischen Landesvertretung der EU in Brüssel vor.

Am 10. September 2019 stellte das Pull-out Betreuer-Team sein erfolgreiches Schulprojekt in der hessischen Landesvertretung der EU in Brüssel vor. Eingeladen hatte Herr Heider, der Referatsleiter des hessischen Kultusministeriums.

Pull-out blickt auf eine sensationell erfolgreiche Tätigkeit in der Begabtenförderung zurück. Einzigartig in der Schullandschaft richtet sich das Angebot aus dem MINT-Bereich an besonders leistungsstarke Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe. Im Zeitraum von sechs Wochen sind diese Schülerinnen und Schüler vom Unterricht befreit und können eigenen Forschungsideen nachgehen. Das pädagogische Konzept zur Individualisierung im experimentellen Bereich hat in den letzten sechs Jahren zu zahlreichen Wettbewerbserfolgen bis hin zu Teilnahmen an Bundeswettbewerben geführt.

Internationale Aufmerksamkeit hatte bereits das Siegerteam der Elisabethschule mit dem Jugend•forscht-Projekt „Mit Körpersprache zur 1+“ in Brüssel erregt. Die Erneute Einladung des Pull-out-Teams durch den Referatsleiter des hessischen Kultusministeriums nach Brüssel, Herrn Heider, zeigt die hohe Wertschätzung für erfolgreiche Projektarbeit im MINT-Bereich. Pull-out findet somit als best-practice-Beispiel für Schulentwicklung besondere internationale Beachtung.
 

26.06.2019

"Mit Körpersprache zur 1+" bei der hessischen Landesvertretung in Brüssel

Vom 24.06. bis zum 26.06. waren Lisa May, Xenia Epp und Emily Bauer zusammen mit Frau Höhle, Herrn Dr. Kremper und Herrn Dr. Purkl zu Gast bei der hessischen Landesvertretung der europäischen Union in Brüssel. Vorausgegangen war eine erfolgreiche Teilnahme beim Landeswettbewerb Jugend forscht. Insgesamt sieben Jugend forscht Projekte aus ganz Deutschland waren der Einladung gefolgt. Die Jungforscher*innen durften vor einem internationalen Publikum ihre Arbeiten präsentieren und wertvolle Erfahrungen sammeln. Ergänzt wurde die Veranstaltung durch ein umfangreiches Rahmenprogramm wie der Besuch des Rats der europäischen Union, des europäischen Parlaments und der gemeinsamen Forschungsstelle in Brüssel (JRC)

 

23.04.2017

Anerkennung durch Regionalmanagment Mittelhessen 2017

Am 30. März 2017 veröffentlicht das Regionalmanagment Mittelhassen auf seiner Homepage folgenden Artikel, um auf die besondere Form der MINT-Förderung an der Elisabethschule aufmerksam zu machen:

"Heute stellen wir Ihnen das "Pull-Out"-Projekt der Elisabethschule in Marburg vor. Hier erhalten besonders leistungsstarke und leistungsbereite Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 8 und 9 die Möglichkeit, über einen Zeitraum von sechs Wochen an selbst gewählten MINT-Forschungsthemen zu arbeiten. Die Produkte der Forschungstätigkeit werden dann beim Wettbewerb "Jugend forscht" und "Jugend experimentiert" vorgestellt." Opens external link in new windowWeiter ...

29.11.2016

Pull-out-Kurse 2016

Hier ein paar Bilder aus den Schülerlaboren, den Schülerinnen und Schülern über die Schulter geschaut, während sie an ihren kleinen Forschungsarbeiten basteln.

 

13.12.2015

Pull-out-Kurse 2015

 

Die Pull-out-Teams der Mittelstufe sind kurz vor Weihnachten in der heißen Phase ihrer Forschung. Dabei kommt erstmals auch die neue technische Ausstattung der Schülerlabore wie z. B. Tablet-PCs und eine moderne Wärmebildkamera zum Einsatz.

In drei Gruppen arbeiten unsere 7 Jungforscher derzeit an so spannenden Themen wie der Entwicklung eines vollautomatischen Reinigungssystems für Einkaufswagengriffe, einer beheizbaren Thermoskanne und an der thermischen Verbesserung von leichten Zelten zur besseren Unterbringung von Flüchtlingen im Winter.

Wir sind gespannt auf die Ergebnisse, die die Forscherteams Anfang 2016 im Wettbewerb Jugend forscht präsentieren werden.

11.12.2014

Pull-out-Kurse 2014

Mit einem neugierigen Blick stecken wir unsere Nase mal in die Forscherlabore der Pull-out-Kurse, die wieder im November angelaufen sind. Wie man sieht, wird fleißig experimentiert unf getüftelt. Worüber geforscht wird, wird erst später verraten.

11.03.2014

Forschung statt Unterricht

Elisabethschule erweitert Förderangebot für besonders begabte Schüler/innen

Parallel zum aktuellen Umstellungsprozess der hessischen Schulen von G8 zu G9, mit dem für alle Schüle­rinnen und Schüler die Bedingungen durch zusätzliche Lernzeit verbessert werden sollen, hat die Elisabeth­schule in diesem Schuljahr ein neues Förderangebot für besonders leistungsstarke und begabte Schülerin­nen und Schüler erprobt.

Lernstarke Schüler/innen sind neben ihrem überdurchschnittlichen schulischen Engagement häufig auch am Nachmit­tag in unterschiedlichen Bereichen wie Sportvereinen, Jugendgruppen oder Musikschulen aktiv. Freie Zeit bleibt da sowohl unter G8 als auch im G9-Schulsystem kaum. Gleichzeitig sind be­sonders leistungsstarke Schüler trotz differenzierender Unterrichtsformen im normalen, von häufi­gen Wiederholungsphasen ge­prägten Schulalltag oft unterfordert und verlieren dadurch bereits im Vormittag wertvolle Zeit, die durch attraktive Förderangebote sinnvoller genutzt werden kann.

Um diesen Zeit- und oft auch Motivationsver­lust im regulären Unterricht zu verringern und die Förder­möglichkeiten für überdurchschnittlich begabte Schüler auch nach der Rückkehr zu G9 weiter zu verbessern, ohne das bewährte differenzierende Unter­richtskonzept für die Mitschüler zu verändern, wurden an der Elisabethschule in diesem Jahr erst­mals For­scherteams im sogenannten Pullout-Verfahren, also als Alternativangebot zum normalen Unterricht, einge­richtet.

Fünf Schülerinnen und Schülern, die zu den Jahrgangsbesten der Klassen 8 und 9 gehören, wurde die Möglich­keit gegeben, parallel zum normalen Stundenplan über mehrere Wochen eigenständig in zwei speziell dafür eingerichteten Schülerlabors an selbst gewählten naturwissenschaftlichen For­schungsthemen zu arbeiten. Den regulären Unterricht haben die fünf jungen Forscher in dieser Zeit nach eigenem Ermessen nur in we­nigen Stunden besucht, um sich voll ihren Projekten widmen zu können.

Die Ergebnisse ihrer Forschung haben die Schüler als Beiträge für den Öffnet internen Link im aktuellen FensterWettbewerb „Jugend forscht“ eingereicht und dabei in der Kategorie „Schüler experimentieren“ neben zwei Buchpreisen auch einen Ersten Preis sowie den Sonderpreis für die herausragende Arbeit des Wettbewerbs ge­wonnen (die OP berichtete).

Ins Leben gerufen wurde das Projekt von Schulleiter Tobias Meinel und Herrn Joeres, der an der Eli­sabeth­schule für den Bereich Begabtenförderung zuständig ist. Fachlich betreut wurden die Nachwuchswissen­schaftler von Ihren Lehrern, Dr. Stefan Purkl und Moritz Rommelspacher. Beide Kollegen haben im Unter­richt und in Arbeitsgemeinschaften bereits mehrfach Schülerinnen und Schüler erfolgreich auf die Teil­nahme an naturwissenschaftlichen Wettbewerben vorbereitet und haben sich mit großem Engagement auch in diesem Jahr der neuen Herausforderung des Pullout-Projekts und der Betreuung von drei selbst­ständig forschenden Teams angenommen.

Aus Sicht der beteiligten Schüler, Eltern und Lehrer war das Projekt ein großer Erfolg. In der abschließenden Evalua­tion zeigten sich die Eltern besonders vom Lernzu­wachs ihrer Kinder im Bereich des selbstständigen und selbstorganisierten Lernens und Arbeitens überzeugt. Die Schülerinnen und Schüler waren eben­falls von ihrer selbstständigen Forschertätigkeit und der Möglich­keit, eigenverantwortlich zu arbei­ten, begeistert und würden die Teilnahme an einem solchen Forscher­team jederzeit anderen leis­tungsstarken Schülern weiterempfehlen. Weiter ergab die Evaluation des Pro­jekts, dass die anschließende Rückkehr in den Unterricht und der Anschluss an die versäumten Unter­richtsinhalte den Schülern, wie zu erwarten, keine Schwierigkeiten bereitet haben.

Nach den eindrucksvollen Wettbewerbserfolgen und den positiven Rückmeldungen der Beteiligten in die­sem ersten Pullout-Durchgang sollen im kommenden Schuljahr neben neuen naturwissenschaftli­chen For­schungsprojekten auch geistes- und sozialwissenschaftliche Forscherteams entstehen, die erneut in spezi­ellen Kursen parallel zum regulären Unterricht eigenständig an selbst gewählten The­men arbeiten. Auf die Ergebnisse darf man schon heute gespannt sein. Der Ausbau von attraktiven Angeboten zur gezielten För­derung besonders leistungsstarker Schüler steht neben den bereits be­stehenden und bewährten Konzep­ten zur Förderung weniger leistungsstarker Schüler auch unter G9 weiterhin im Fokus der Schulentwicklung an der Elisabethschule.

J.Joeres