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1877–1961: Mädchen-Bürgerschule, Elisabethschule

Postkarte zum 50-jährigen Jubiläum

1877 wurde in der Universitätsstraße der Neubau der „Mädchen-Bürgerschule“ errichtet, der 1878 die „Höhere Mädchenschule“ aus der Nikolaistraße 3 und ein Jahr später die „Private höhere Töchterschule“ aus der Nikolaistraße 9 aufnahm.

In der Nachbarschaft lagen ...

  • auf der gleichen Straßenseite nördlich angrenzend die Spedition Schneider, als Eckhaus zum Grün der sog. Fronhof,
     
  • auf der gleichen Straßenseite südlich angrenzend die Stadtsäle, also das Stadttheater, erbaut 1893-94, heute ein Kaufhaus,
     
  • gegenüber die 189697 von Hermann Spahr erbaute Synagoge, 1938 in der Reichspogromnacht abgebrannt, heute der „Garten des Gedenkens“,
     
  • nördlich der Synagoge angrenzend das sog. Langrafenhaus, heute juristische und wirtschaftswissenschaftliche Fakultät,
     
  • südlich der Synagoge zunächst ein Wohnhaus, dann an der Ecke Gutenbergstraße gegenüber den Stadtsälen seit 1896 das Gymnasium Philippinum.
     

In den frühen 60-er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde das Gebäude in der Universitätsstraße abgerissen: Heute steht an gleicher Stelle das Savigny-Haus der Universität Marburg mit dem Institut für Rechtswissenschaften.

Gemälde von Elisabeth Mann – Aula der Elisabethschule


Leitet Herunterladen der Datei einGeschichte des Gebäudes in der Universitätsstraße

Elmar Brohl: Bauten und Bürger, in: Die Universitätsstraße in Marburg, hg. v. Fachbereich Planen, Bauen und Umwelt der Universitätsstadt Marburg, Marburg: Rathaus-Verlag der Universitätsstadt Marburg, 2013 (Marburger Stadtschriften zur Geschichte und Kultur 100), S. 240-247