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13.05.2020

Elternbrief des Schulleiters

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Liebe Eltern,

seit Wochen warten Sie und Ihre Kinder auf die Öffnung der Schulen. Nun ist es bald so weit. Doch wird es anders sein, als viele erwarten.

Aufgrund der Hygienevorschriften, der personellen Einschränkungen und der Vorgaben des Schulträgers sind wir gezwungen, die Klassen zu dritteln. Erschwerend kommt hinzu, dass wir bis zum Ende des Monats ca. 280 mündliche Abiturprüfungen abnehmen. In der Praxis bedeutet das, dass jede Klasse bis zu den Sommerferien voraussichtlich sechs Schultage haben wird.

Nun zu unserem Konzept, das wir mit dem Personalrat und dem Elternbeirat besprochen haben.

Unterrichtsorganisation

An den Präsenztagen werden die Klassen drei Doppelstunden in verschiedenen Fächern unterrichtet. Die Schultage beginnen um 08:00 Uhr und enden um 13:10 Uhr. Da es keine zusätzlichen Busse geben wird, empfehlen wir allen, die mit dem Fahrrad kommen können, dies zu tun. Die konkrete Verteilung der Unterrichtstage und Fächer wird immer aktuell auf der Homepage mitgeteilt. Im Moment können Sie dort den Stundenplan für die nächsten beiden Wochen abrufen.

Die wenigen Unterrichtsstunden wollen wir nutzen, um das zu sichern, was in den vergangenen Wochen während des Remote-Lernens zuhause erarbeitet worden ist. Parallel zum Präsenzunterricht wird es natürlich auch weiterhin Aufgaben geben, die digital übermittelt werden. Zudem wird es in einzelnen Fächern voraussichtlich keinen Präsenzunterricht geben.

Jede Gruppe verbringt ihre gesamte Präsenzzeit in ihrem Klassenraum. Auf dem Schulhof wird es sieben Zonen geben, in denen sich die Schülerinnen und Schüler vor dem Unterricht treffen. Dort verbringen sie auch ihre Pausen. Damit wird die Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln in dieser Zeit erleichtert. Die Lerngruppen werden – bis auf wenige Ausnahmen – von Lehrkräften unterrichtet, die auch bisher schon in den Klassen unterrichtet haben und die Schüler daher kennen. Klassenübergreifender Fremdsprachen- und Sportunterricht darf nicht erteilt werden. Zu den Hygienemaßnahmen wird es morgen einen Brief von mir geben.

Notengebung

Sicherlich machen sich einige von Ihnen Sorgen, wie unter diesen Umständen die Leistungen der Schülerinnen und Schüler benotet werden können. Wir haben in der Schulleitung folgende Festlegung auf Basis der aktuellen Vorgaben des HKM getroffen:

Es wird im Unterricht bis zu den Zeugniskonferenzen nicht ausreichend Zeit sein, um Inhalte der Lernangebote aus der Phase der Schulschließung vertiefend zu behandeln und dann zum Gegenstand von Leistungsnachweisen zu machen.  Bis zu den Sommerferien werden also keine Klassenarbeiten und Lernkontrollen mehr geschrieben werden.

Da die Grundlage der Notengebung die im Unterricht vermittelten Kenntnisse und Fähigkeiten sind, kann es für den Zeitraum der Schulschließung keine dementsprechende Leistungsbewertung gegeben. Deshalb erfolgt auch nach Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebs keine Bewertung des Wissens, das sich Schülerinnen und Schüler in den unterrichtsersetzenden Lernsituationen selbst angeeignet haben.

Die vor dem 16. März erbrachten Leistungen können jedoch regulär bewertet werden. Soweit in den Stunden des Präsenzunterrichts nach der Wiedereröffnung der Schulen mündliche Leistungen bewertbar sind, können diese ebenfalls hinzugezogen werden. Ebenso ist es aus pädagogischen Erwägungen möglich, besondere Leistungen der Schülerinnen und Schüler aus der Zeit der Schulschließung positiv zu berücksichtigen.

Organisatorisches

Da die Cafeteria geschlossen sein und das Verlassen des Schulgeländes in den Pausen verboten sein wird, müssen ihre Kinder ausreichend Essen und Trinken dabeihaben. Zudem brauchen alle einen Mund-Nase-Schutz für den Aufenthalt im Schulgebäude außerhalb des Klassenraums sowie eine gekennzeichnete Wäscheklammer als „Besetzt“-Zeichen für die Schultoiletten.


Unser Ziel ist es, die wenigen Tage, die wir gemeinsam mit den einzelnen Klassen haben, zum Wohle der Schülerinnen und Schüler zu nutzen. Damit uns das gelingt, müssen alle die Regeln, die den Klassen an ihrem ersten Schultag noch einmal erläutert werden, einhalten.

Mit freundlichen Grüßen
Gunnar Merle, StD
Schulleiter (komm.)

06.05.2020

Elternbrief des Schulleiters

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Liebe Eltern,

auf Basis der gestrigen Mitteilung des HKM planen wir aktuell die Schulöffnung. Dabei versuchen wir, allen Jahrgangsstufen so viel Unterricht wie möglich zu geben. Da wir personell und räumlich zusätzlich durch das mündliche Abitur eingeschränkt sein werden, werden die Planungen bis in die nächste Woche hinein dauern. Bitte sehen Sie bis zur Veröffentlichung des Plans von Nachfragen ab.

Für Schülerinnen und Schüler, die zu einer Risikogruppe gehören oder zusammen mit Angehörigen einer Risikogruppe in einem Haushalt leben, gilt nach einem Schreiben des HKM vom 30.04.2020 folgende Festlegung:

Befreiung vom Schulbetrieb (Risikogruppe)

Schülerinnen und Schüler, die bei einem Infekt mit dem SARS-CoV-2-Virus dem Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs ausgesetzt sind, sind vom Schulbesuch weiter befreit. Gleiches gilt für Schülerinnen und Schüler, die mit Angehörigen einer Risikogruppe im Sinne des vorangegangenen Satzes in einem Hausstand leben (Hinweise des Robert-Koch-Instituts: Opens external link in new windowhttps://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogruppen.html). Auf Grundlage einer in Kürze erfolgenden befristeten Verordnungsänderung ist eine Freistellung vom Schulbesuch in beiden Fällen bei der Schulleiterin oder dem Schulleiter zu beantragen. Dem Antrag beizufügen ist eine ärztliche Bescheinigung über die Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe, es sei denn diese lässt sich bereits der Schülerakte entnehmen oder die Zugehörigkeit ergibt sich aufgrund des Alters von Angehörigen. Die Kosten für eine ärztliche Bescheinigung tragen entsprechend der geltenden Rechtslage die Antragsteller. Es obliegt den Eltern, die Entscheidung zu treffen, ob die Schülerin, der Schüler am Präsenzunterricht und den Prüfungsvorbereitungen vor Ort teilnehmen soll.

Wenn nach Abwägung aller Risikofaktoren ein Schulbesuch weiterhin als risikobehaftet eingeschätzt wird, sollen individuelle Lösungen für eine Beschulung und Prüfungsvorbereitung vor Ort durch unterrichtsersetzende Lernsituationen und zur Prüfungsteilnahme gefunden werden.

Bitte stellen Sie die Anträge bis zum 11.05.2020 direkt an mich.

Mit freundlichen Grüßen
Gunnar Merle, StD
Schulleiter (komm.)

01.05.2020

Elternbrief des Schulleiters

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Liebe Eltern,

wie Sie den aktuellen Diskussionen über Wege aus dem Lockdown entnehmen können, treten wir in eine neue Phase des Umgangs mit der Pandemie ein. Auf den Hammer folgt der Tanz. Wenn auch vieles unsicher ist, so ist doch eines ganz sicher: Wir werden auf absehbare Zeit nicht mehr zu unserem Vor-Corona-Leben zurückkehren können, sondern eine „neue Normalität“ unter den Vorgaben des Infektionsschutzes gestalten müssen. Das bedeutet auch für uns als Schule grundlegende Veränderungen.

Obwohl es seitens des HKM noch keine konkreten Pläne gibt, möchte ich Sie in diesem Brief über unseren Planungsstand bezüglich einer möglichen partiellen Schulöffnung informieren. Zudem werde ich noch den Blick auf Fragen der Leistungsbewertung, der Versetzungsregelung sowie des digitalen Lernens richten.

Schulöffnung
Die KMK hat letzte Woche entschieden, dass jede Schülerin und jeder Schüler bis zu dem Beginn der Sommerferien tage- oder wochenweise die Schule besuchen können soll. Ohne zu wissen, welche Jahrgangsstufen wann in die Schulen gelassen werden, bereiten wir uns auf die partielle Schulöffnung vor. Partiell bedeutet in diesem Zusammenhang, dass für die nächsten Monate immer nur ein Teil der Schüler*innen und ein Teil der Kolleg*innen in der Schule sein werden. Der Grund dafür sind die durch den Infektionsschutz bedingten Einschränkungen. Zum einen gelten Hygieneregeln, deren Einhaltung für uns bedeutet, dass wir Klassen teilen müssen. Da in einem großen Klassenzimmer bei Einhaltung der Mindestabstände nur max. 10 Schüler*innen sein dürfen, müssen wir die Klassen in der Regel dritteln. Wir benötigen also dreimal so viele Räume wie im regulären Präsenzunterricht. Zum anderen stehen uns aus Gründen des Arbeitsschutzes nicht alle Lehrer*innen zur Verfügung. In der Konsequenz bedeutet das meiner Einschätzung nach, dass wir, solange die Vorgaben des Infektionsschutzes gelten, eine Mischung aus Präsenzunterricht in der Schule und Remote-Lernen zuhause haben werden.

In der Schule selbst laufen die praktischen Vorbereitungen für die Öffnung auf Hochtouren. Handtuchhalter und Seifenspender befinden sich nun in allen Klassenzimmern, eine Plexiglasscheibe für das Sekretariat ist bestellt ebenso Boden-Markierungen für die Bereiche, in denen Schüler*innen warten müssen, zudem lassen wir Buttons für die Klassen 5 und 6, die an die Abstandsregel erinnern, herstellen. Ob es eine Mundschutzpflicht geben wird, besprechen wir noch.

Leistungsbewertung
Manche Klassen und Kurse haben vor der Schulschließung Klassenarbeiten geschrieben. Da diese besprochen werden müssen, kann in der Regel eine Herausgabe und die Mitteilung der Noten in angemessener Form erst in der ersten Stunde des Fachunterrichts nach der Öffnung geschehen.
Laut Festlegung des HKM wird es nach der Wiederaufnahme des Schulbetriebs durch Präsenzunterricht für einzelne Jahrgänge die Aufgabe der Lehrkräfte sein, sich ein Bild von der Qualität der Bearbeitung der Aufgaben durch die Schülerinnen und Schüler während der Zeit der Schulschließung zu machen. Dies wird eine Grundlage für die dann notwendige Erhebung des Lernstands der Schülerinnen und Schüler und der notwendigen weiteren Förderung des individuellen Lernprozesses sein.

Dabei sind die Lehrkräfte gehalten, ihren Schülerinnen und Schülern in angemessener Weise Rückmeldungen über deren Lernstand und den Lernfortschritt zu geben, sofern das im Rahmen unterrichtsersetzender Lernsituationen noch nicht umfassend geschehen konnte.

Übergänge in höhere Jahrgangsstufen/Versetzungen
Grundsätzlich werden die Versetzungsentscheidungen auf der Grundlage der Noten im Jahreszeugnis getroffen. Werden die Versetzungsbedingungen in diesem Schuljahr nicht erfüllt, erfolgt trotzdem ein Aufrücken in die höhere Jahrgangsstufe. In den Fällen, in denen der vor der Zeit der Schulschließungen gezeigte Leistungsstand der Schülerin oder des Schülers eine erfolgreiche Mitarbeit in der nächsthöheren Jahrgangsstufe nicht erwarten lässt, werden die Klassenlehrer*innen die Eltern beraten und auf die Möglichkeit der freiwilligen Wiederholung hinweisen. Digitaler Unterricht/Remote-Lernen Die letzten Wochen haben gezeigt, welch große Herausforderung die Aussetzung des Präsenzunterrichts für Schüler*innen, Eltern und natürlich auch für die Lehrkräfte bedeutet. In den letzten Wochen haben wir einen eigenen Server installiert und Standards für das Remote-Lernen (Wochenplan, Sprechstunden, Plattform) definiert. Dabei haben wir alle erfahren, dass dies den Präsenzunterricht nicht ersetzen kann. Hinzu kommen auch immer wieder technische Probleme. Trotzdem müssen wir die nächsten Schritte gehen, um sicherzustellen, dass in dieser neuen Normalität von Schule eine sinnvolle Verbindung von Präsenzunterricht und Remote-Lernen möglich ist. Deshalb wird es auch zukünftig weitere technische Neuerungen geben. So haben wir in der letzten Woche mit der Software „Big Blue Button“ eine Möglichkeit zur Videokommunikation installiert. Für die regelmäßige Nutzung benötigen wir Ihre Einverständniserklärung, die ich Ihnen nächste Woche nach Abstimmung mit dem Datenschutzbeauftragten zukommen lassen werde. Um das digitale Unterrichten didaktisch und technisch weiterzuentwickeln, werden wir noch weitere Schritte gehen. Hier brauchen wir aber Zeit, um Konzepte und Programme auf ihre Tauglichkeit hin zu prüfen. Im Namen des ganzen Schulleitungsteams wünsche ich Ihnen und Ihren Familien Gesundheit und Kraft!

Viele Grüße
Gunnar Merle, StD
Schulleiter (komm.)

17.04.2020

Elternbrief des Schulleiters

Liebe Eltern,

hoffentlich haben Sie in den vergangenen zwei Wochen in Ihren Familien trotz der widrigen Umstände ein bisschen Ruhe und Erholung finden können.

Seit gestern wissen wir, dass die schrittweise Wiederaufnahme des Schulbetriebs an hessischen Schulen am 27. April mit der Q2 starten wird. Die Q4 wird nur noch zu den Abiturprüfungen in die Schule zurückkehren. Da wir aber keine Q2 haben, werden wir frühestens am 11.05. mit dem Präsenzunterricht beginnen. Für Ihre Kinder heißt das konkret, dass wir die kommenden Wochen bis dahin weiterhin Unterrichtsangebote in Form von Wochenplänen, die am Sonntagabend bis 19:00 Uhr über die bisherigen Kommunikationswege veröffentlicht werden, für zu Hause erstellen werden. Im Moment gibt es dafür kaum Vorgaben des Kultusministeriums. In diesem Zusammenhang ist es besonders hilfreich, dass Sie, aber auch Kolleginnen und Kollegen uns zahlreiche Rückmeldungen zu den ersten drei Wochen der Schulschließung gegeben haben. Vielen Dank!

Die meisten Rückmeldungen sind überwiegend positiv und wertschätzend. Es wird gesehen, welche Herausforderungen alle in dieser Zeit meistern. Wir haben aus der Breite der uns erreichten Rückmeldungen für das weitere Vorgehen gemeinsame Hinweise bei der Heimbeschulung getroffen, diese in Form einer Hinweisliste zusammengestellt und den Kolleginnen und Kollegen kommuniziert.

Als Schulleitung arbeiten wir im Moment in Zusammenarbeit mit der Steuergruppe an einer Verbesserung der digitalen Möglichkeiten der Schule, weil wir diese Herausforderung als Chance ansehen, hier einen großen Schritt voranzukommen. Ihre Hinweise helfen uns dabei, deshalb können Sie uns ab nächster Woche direkt Rückmeldung unter Opens window for sending emailonlineunterrichtelisabethschule.de geben.

Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung beim Unterrichten zu Hause und wünschen Ihren Kindern einen guten Start in den letzten Abschnitt des Schuljahres.

Viele Grüße und bleiben Sie und Ihre Kinder gesund!

Gunnar Merle
Schulleiter