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23.06.2019

Exkursion zum Thema Stadtentwicklung / Gentrifizierung

Erdkunde-Kurs (Q2) von Frau Hankammer und Frau Heller in Frankfurt/Main

Von Fanni Ann Dieterich, Q2

Am Dienstag, dem 4. Juni, nach der fünften Stunde fuhr der Erdkunde-Kurs der Q2 von Frau Hankammer und Frau Heller nach Frankfurt am Main. Ziel der Exkursion war vor Ort Eindrücke und Informationen zur jüngeren Stadtentwicklung von Frankfurt zu sammeln. Jede Kursteilnehmerin / jeder Kursteilnehmer hatte ein Kurzreferat zu einem Teil Frankfurts vorbereitet, zum Beispiel zu einer Sehenswürdigkeit oder zu einem Stadtteil. Der Fokus lag hierbei auf der Gentrifizierung von Frankfurt, d.h. dem sozioökonomischen Strukturwandel durch Attraktivitätssteigerung. Bei diesem Wandel werden Gebäude oder ganze Stadtviertel renoviert und baulich aufgewertet. Steigende Mieten und Kaufpreise sowie die Verdrängung von Bewohnern und lokalen Betrieben sind häufig die Folge.

Als wir am Frankfurter Hauptbahnhof ankamen, lag unser erstes Ziel buchstäblich vor der Tür: das Bahnhofsviertel. Dieses zentral gelegene Viertel war früher vor allem durch Drogen, Kriminalität, Prostitution und Obdachlosigkeit geprägt. In den vergangenen Jahren wurde versucht, durch mehrere Renovierungsprojekte und stadtteilpolitische Initiativen das Quartier in eine beliebte Wohngegend zu verwandeln. Uns fiel auf, dass es viele internationale Supermärkte und Restaurants gab, aber auch noch viel ‚Rotlichtgewerbe‘. Außerdem konnten wir viele Widersprüche feststellen: Spuren von Drogenbenutzung neben teuren Autos und schlafende Obdachlose vor edlen Hotels und Banken. Dies zeigte, dass trotz der baulichen Aufwertung des ehemaligen sozialen Brennpunktes die negativen Aspekte (noch) spürbar sind.

Anschließend gingen wir weiter zum Börsenplatz, welcher neben dem Bahnhofsviertel liegt. Dieser Platz ist Standort vieler internationaler Firmen und Banken, wodurch Frankfurt als Finanzzentrum Deutschlands gilt. Außerdem ist die Börse ein Symbol für die wirtschaftliche Stärke Deutschlands sowie ein Wahrzeichen von Frankfurt.

Nachdem wir ein Foto vor dem Euro-Denkmal gemacht hatten, gingen wir weiter zum Museumsufer, an welchem dreizehn bedeutende Museen und Sammlungen (z.B. das Senkenberg-Museum, das Goethemuseum oder das Kunstmuseum Städel) liegen. Auch dieser Teil der Metropole wurde in den letzten Jahren mehrfach renoviert um für neues Klientel und weitere Investoren attraktiv zu werden.
Um in die Altstadt zu gelangen, überquerten wir den Main auf dem Eiserner Steg, einer ursprünglich im 19. Jahrhundert gebauten Fußgängerbrücke über den Main. Von diesem berühmten Baudenkmal hatten wir einen weiten Überblick auf die Skyline der Hochhäuser des Bankenviertels und das Mainufer. Täglich nutzen über 10.000 Menschen diese Brücke um von einem Stadtteil zum anderen zu kommen.

Unseren nächsten Halt machten wir in der Frankfurter Altstadt, welches ein anschauliches Beispiel für unser Thema Gentrifizierung darstellt. Von der historischen Bausubstanz wurde im 2. Weltkrieg durch Bombenangriffe viel zerstört. Viele Gebäude wurden hier renoviert, rekonstruiert oder sogar (in historischem Baustil) neu gebaut, um den Stadtteil vor allem für Touristen ansprechend zu gestalten. Uns erinnerten die „neuen Altbauten“ eher an eine Filmkulisse, da alles sehr sauber und fast schon zu perfekt aussah.

Danach liefen wir weiter zur Zeil, um uns über den Strukturwandel der meist besuchten Einkaufsstraße zu informieren. Die Zeil, die als breite Fußgängerzone angelegt ist, bietet für lokales Publikum wie auch für Touristen zahlreiche Möglichkeiten für Konsum und Freizeitbeschäftigung. Auch dieser Teil von Frankfurt wurde immer weiter modernisiert, um die Vielfältigkeit der Angebote auszubauen und die Attraktivität zu erhalten.

Die letzte Station unserer Exkursion war die sogenannte Freßgass, eine kulinarische Straßenmeile, welche ebenfalls in der Innenstadt liegt. Sie bildet die Fortsetzung der Zeil, bietet aber – wie der Name bereits verrät – vor allem zahlreiche gastronomische Angebote.

Danach war unsere Exkursion zum Thema Gentrifizierung in Frankfurt beendet. Trotz der heißen Temperaturen war es sehr interessant und informativ und wir haben viel Neues dazu gelernt.

05.04.2019

Besuch im Französischen Generalkonsulat

Kurz vor dem Abitur besuchte der Leistungskurs Französisch von Herrn Joeres das französische Generalkonsulat in Frankfurt. Die Generalkonsulin nahm sich viel Zeit, um den Schülerinnen persönlich einen Einblick in die vielfältige Arbeitswelt der Diplomaten zu geben. Zum Glück trug niemand ein gilet jaune, wie auf dem Foto zu erkennen ist.

30.04.2017

Mainzelmännchen vs. Rasenballsport

Von Tanja Schütt

Am Sonntag, dem 29.4.18, fuhren 40 Mitglieder der Fußballschulmannschaften zum Bundesligakracher nach Mainz. Abstiegskampf auf der einen Seite und Champonsleague-Ambitionen auf der anderen versprachen ein spannendes Spiel, was es auch wurde.

Das 3:0 der Mainzer überraschte alle Fußballexperten, so dass beim Tippspiel niemand das korrekte Ergebnis verbuchen konnte. Im Vorfeld hatte die Gruppe drei Stunden Zeit, den Familientag der Mainzer rund um das Stadion zu nutzen: Bullriding, diverse Gewinnspiele, FIFA 18 gegen die amtierenden Weltmeister spielen, Autogrammstunde etc. sorgten bei strahlendem Sonnenschein für strahlende Gesichter. Das machen wir bald wieder!

29.05.2017

Exkursion der Fußball-Schulmannschaften nach Sinsheim

Von Tanja Schütt

Am letzten Spieltag der Fußball-Bundesliga fuhren 55 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 5 bis Q2 zum Spiel der TSG Hoffenheim gegen Augsburg. Obwohl es für beide Mannschaften noch um sehr viel ging (Abstieg verhindern vs. direkte Championsleague-Qualifikation), wollte kein Tor fallen. Trotzdem war diese Exkursion eine rundum gelungene Sache und soll bald wiederholt werden.

12.02.2017

Klosterwochenende 13 kRel (Koch) in Fulda

Von Hartmuth Koch

Noch im Januar machten sich am Freitag nach dem Unterricht einige SchülerInnen des katholischen Religionskurs Q3 zusammen mit ihrem Kurslehrer auf nach Fulda. Für zwei Tage quartierten sie sich in den Räumen des Bischöflichen Priesterseminars direkt hinter dem Dom ein. Pfarrer Peter Bierschenk nahm die Gruppe schon am Freitagnachmittag mit zu einem interessanten Rundgang durch das Priesterseminar.

Die Geschichte des ehemaligen Klosters und damit auch der Priesterausbildung in Fulda begann schon im 8. Jahrhundert. Im Jahr 744 hatte Sturmius, der erste Abt des Klosters, im Auftrag des heiligen Bonifatius das Kloster Fulda gegründet. Der Eingang zum Refektorium ist übrigens das kunstvollste der frühbarocken Portale im Kreuzgang des Priesterseminars. Wappen und Jahreszahl über der Tür weisen auf das Jahr 1670. Besondere Eindrücke erhielten die Schüler von dem Refektorium und der Bibliothek des Hauses.

Nach dem Abendessen trafen sich die Kursteilnehmer, um mit Pfarrer Bierschenk inhaltlichen Schwerpunkten aus dem Halbjahr Q3 näher zu kommen: die Frage nach dem Gottesverständnis führte schließlich unweigerlich zum Problem der Theodizee.

Am Samstagvormittag standen wichtige Fragen um das Selbstverständnis sowie die Zukunft von Kirche zur Diskussion. Hier wurden u.a. interessante und ehrliche Einschätzungen, z.B. wie sich Kirche in vielleicht 20 Jahren gestaltet, ausgetauscht. Den Abschluss bildete eine überaus interessante Domführung mit einem Studenten der Fakultät. Nach einem genussvollen Cappuccino trat der Kurs am Samstagnachmittag wieder die Heimreise nach Marburg an.

05.07.2013

London 2013

© Andy Newbold Photography

Nach langen Planungen ging es am Freitag (28.06.) ganz früh morgens los zum Flughafen.

Als wir in London gelandet waren ging es auch gleich mit den ersten Programmpunkten los. So besichtigten wir das Bankenviertel Canary Wharf, das British Museum sowie die Oxford Street. Die nächsten Tage waren von viel Laufen, U-Bahn fahren und vor allem Sightseeing geprägt. Neben den Houses of Parliament, Buckingham Palace und Westminster Abbey, besuchten wir auch die Londoner Stadtteile Soho und Chinatown.

Der letzte Tag stand uns zur freien Verfügung. Die Mädchen nutzen diese Zeit vor allem zum Shoppen und einige Jungs machten eine Fußballstadiontour durch London. Die Tage waren perfekt von Frau Blick geplant und dank des tollen Engagements von Frau Biechele und Herrn Koberstein konnte die Fahrt trotz der Erkrankung von Frau Blick stattfinden.

Obwohl wir abends immer sehr erschöpft waren und unsere Füße nach dem vielen Laufen sehr wehtaten, hat sich die Fahrt für uns außerordentlich gelohnt und wir haben die Zeit sehr genossen. Wir haben viele neue Erfahrungen gemacht und in der Gruppe haben wir gut funktioniert. Wir möchten uns bei allen bedanken, die diese Fahrt möglich gemacht haben und werden sie in sehr guter Erinnerung behalten.

von Rabea Kaulen und Eva Zinser